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Deutschland kann als Vorsitz der diesjährigen G20-Konferenz ein Zeichen für den Klimaschutz setzen – etwa, indem die Regierung endlich den zügigen Ausstieg aus der Kohleenergie und eine Verkehrswende beschließt…..

„Das Klimaabkommen von Paris gibt der Welt Hoffnung“, kommentierte Greenpeace den historischen Beschluss der UN-Klimakonferenz Ende 2015. Doch US-Präsident Donald Trump sieht den Klimaschutz als lästige Bremse der Kohle- und Ölwirtschaft, seine „America First“-Politik kündigt derweil internationale Verpflichtungen auf…..

Auch Deutschland hat es bislang versäumt, die Euphorie aus Paris in wirksame Klimapolitik zu wandeln: Weil Angela Merkel den Kohleausstieg verschleppt und die dringend benötigte Verkehrswende nicht angeht, kommt Deutschland beim Klimaschutz nicht vom Fleck. Sie können etwas tun – indem Sie die Bundeskanzlerin an ihre Verantwortung fürs Klima erinnern….weiter…

Nach wie vor hat die Kosmetikbranche ein Plastikproblem. Besonders die beliebte und bekannte Traditionsmarke Nivea vom Unternehmen Beiersdorf sehen wir in der Pflicht. Warum ausgerechnet Nivea, fragen Sie sich? Zunächst: Wer sich Verantwortung, Vertrauenswürdigkeit, und Forschungsexpertise auf die Fahnen schreibt, für den sollten plastikfreie Produkte ein Leichtes sein. Ein solches Unternehmen sollte seine Kundschaft nicht für dumm verkaufen. Am Beispiel Nivea zeigt sich nämlich wunderbar, dass die bestehende freiwillige Selbstverpflichtung der Kosmetikindustrie, auf Mikroplastik zu verzichten, in Wirklichkeit Greenwashing ist. Auf Facebook postet Nivea jetzt als Reaktion auf unsere Kritik Rezepte für Naturkosmetik zum Selbermachen und versucht damit vom Plastik in den eigenen Produkten abzulenken. Lassen Sie das Nivea nicht durchgehen….weiter hier…..

Der Mensch hat die Meere schwer geschädigt. Greenpeace arbeitet für ein globales Netzwerk von Schutzgebieten, damit die Ökosysteme sich wieder erholen können. Die Liste der schonungslosen Ausbeutung ist lang: Überfischung, Öl- und Gasförderung, Sand- und Kiesabbau, die Einleitung von Giften und radioaktiven Stoffen… Das Meer braucht unseren Schutz. Meeresschutzgebiete sind ein wichtiges Werkzeug, um Arten und Lebensräume zu schützen und die Widerstandsfähigkeit der Meere zu stärken. In Schutzgebieten bleibt die Natur sich selbst überlassen. Hier dürfen weder Fische gefangen, noch Rohstoffe abgebaut werden, jede Form der Industrie ist tabu.

Ozeane bedecken über 70 Prozent unserer Erde. Von der Wasseroberfläche bis in Tiefen von zehntausend Metern, von der Küste bis zur Hohen See beherbergen sie eine Vielfalt an Lebensräumen und Meeresorganismen. Doch noch ist nicht einmal ein Prozent der Meere geschützt. Greenpeace fordert ein weltweites Netzwerk von großflächigen Schutzgebieten, das 40 Prozent der Meere abdeckt…..weiter….

Wo niemand zuvor war: Eine Greenpeace-Expedition tauchte zu einem neuentdeckten Korallenriff in der Amazonas-Mündung vor Brasilien – und machte die ersten Fotos des Naturwunders. Manchmal wird man gerne eines Besseren belehrt: Wo Wissenschaftler ein riesiges Unterwasser-Riff fanden, sollte nach Schulmeinung keines existieren – zu widrig sind die Bedingungen für so ein empfindliches Ökosystem. Und doch: Vor der Küste im Norden Brasiliens, wo der Amazonas auf den Atlantik trifft, erstreckt sich über 9500 Quadratkilometer ein Unterwasserlebensraum für unzählige Arten. Greenpeace hat die ersten Bilder der unglaublichen Entdeckung….

Ein Expertenteam, darunter jene Forscher, die den Fund im vergangenen April erstmals öffentlich machten, sind mit dem Greenpeace-Schiff Esperanza unterwegs, um das Riff zu erkunden. Die Wissenschaftler treibt vor allem die Frage um, wie das Ökosystem an genau diesem Ort funktioniert: Weil der Amazonas viele Schwebstoffe ins Meer trägt, kommt wenig Sonnenlicht am Meeresboden an. Wie das Riff dennoch mit wenig verfügbarem Licht Photosynthese betreibt, wollen die Forscher nun herausfinden….weiter……….

…oder kann das weg? Ein 600 Kilo schwerer Müllstrudel ist neues Herzstück der Greenpeace-Ausstellung in Hamburg – eine Dauerleihgabe des Ozeaneums Stralsund.

Im Meer entsorgte Plastikabfälle sind wahre Weltenbummler. Einmal weggeworfen, finden sich Abermillionen große und kleine Kunststoffpartikel zu riesigen Wirbeln zusammen und reisen mit der Meeresströmung um die Erde. Dabei können die Müllstrudel die Größe von Zentraleuropa erreichen – Tendenz steigend.

Für hunderte Kilo Plastikmüll endete die Reise jetzt aber in Hamburg: Als Dauerleihgabe des Stralsunder Ozeaneums zeigt ein elf Meter hoher Müllstrudel nun in der Greenpeace-Ausstellung das Ausmaß der Umweltzerstörung durch Plastikmüll auf.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Das Exponat wurde 2014 von Diplom-Ingenieur Stefan Schmidt, Bauleiter für Sonderaufgaben im Ozeaneum, entworfen. Anlässlich des Jahresthemas „Kein Plastik Meer“ zierte der stilisierte Müllstrudel dort das Foyer. Direkt daneben: aufgehängte Walskelette – eine unmissverständliche Botschaft.

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Jeans von BioFashion-Labels wie Armedangels, Nudie Jeans, Loop oder Wunderwerk sehen gut aus, sind Bio, Fairtrade und Vegan. Und sie sind geauso langlebig und meistens viel günstiger als Markenjeans wie Diesel Levi“s und Co. Diese Hersteller versprechen Robustheit und Langlebigkeit. Außerdem liegen die beliebten Marken voll im Trend und vermitteln dem Träger/in ein bestimmtes Lebensgefühl. Das Gefühl gibt es zum Beispiel im Diesel-Jeans Onlineshop für 500 Euro, doch darauf kann man gut verzichten.

Markenjeans werden meistens unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Arbeiter erhalten viel zu wenig Lohn. Gesundheitsschädliche Verfahren werden angewendet, wie Sandstrahltechnik, Berührung giftiger Chemikalien sind an der Tagesordnung. Dazu kommt der hohe Wasserverbrauch bei der Produktion. Pestizide und giftige Düngemittel, die beim Baumwollanbau eingesetzt werden. Hersteller wie Nessnatur, Bleed oder Armedangels zeigen, dass eine faire und umweltfreundlichere Produktion möglich ist. Und das oft zu einem günstigeren Preis wie die überteuerten Labels. In Optik, Qualität und Haltbarkeit können die fairen Bio-Versionen leicht mit den Modellen der namhaften Marken mithalten.


In einer einzigartigen Expedition treffen sich mehr als 50 Forscher aus 30 Ländern auf eine Reise zur Erkundung der Antarktis. Ihr Ziel? Die Verschmutzung und die Anzeichen des Klimawandels auf dem gesamten Kontinent zu erforschen. Das Team wird am 20. Dezember 2016 in Kapstadt an Bord des russischen Forschungsschiffs Akademik Treshnikov gehen. Mit einer geplanten Rückkehr wird am 18. März nächsten Jahres gerechnet. Die Forscher sind beteiligt an einer Vielzahl von Disziplinen, darunter Ozeanographie, Biologie und Klimatologie….

Die Reise soll den Wissenschaftlern helfen zu verstehen, wie sich der Klimawandel auf den südlichen Ozean auswirkt. Man will nicht nur die Hauptlandmassen studieren, sondern auch alle Hauptinseln. Während es eine Menge neuer Forschungen über die Arktis gibt und ihre Veränderungen, so ist der südliche Pol weit weniger erforscht.

Die Menschheit setzt durch Überfischung und Ausbeutung von Ressourcen nicht nur die Zukunft der Ozeane aufs Spiel, sondern auch die eigene. Jeden zweiten Atemzug, den wir tun, verdanken wir dem Meer. Doch unser letztes großes Gemeineigentum haben wir selbst aus dem Gleichgewicht gebracht…..


Foto: Gudrun Steinmill-Hommel

Unser Hunger nach Fisch, die Gier nach Öl und Gas auf dem Meeresgrund, die Belastung durch Schadstoffe sowie die Vermüllung haben Spuren hinterlassen. Greenpeace dokumentiert seit Jahrzehnten die fortschreitende Zerstörung des größten Lebensraums auf unserem Planeten und kämpft weltweit für die Erholung und den Schutz der Meere. die Meere stellen 90 Prozent des Lebensraums auf unserem Planeten, ein Großteil davon ist unerforscht….weiter….

Es gibt fantastische Nachrichten aus Brasilien: Gestern hat die brasilianische Regierung den geplanten Mega-Staudamm mitten im Herzen des Amazonas endgültig gestoppt! Jetzt gibt es richtig was zu feiern – das São Luiz do Tapajós-Projekt war der größte im Amazonasgebiet geplante Damm. Und wir haben uns erfolgreich gegen diese gigantische Bedrohung der Bevölkerung und des Ökosystems gewehrt. Das ist ein Riesenerfolg für das Volk der Munduruku und die 1,2 Millionen Menschen aus Deutschland und rund um die Welt, die sich mit ihnen gemeinsam gegen den Dammbau ausgesprochen haben…..

Doch ausruhen können wir uns darauf nicht. Weitere Dämme sind geplant und wir müssen den Druck auf die Unternehmen, die den Amazonas ausbeuten wollen, aufrecht erhalten. Es sind ausschließlich Privatspenden von Menschen wie Ihnen, die unsere Arbeit möglich machen. Deswegen an dieser Stelle meine Bitte: Wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie Greenpeace auch finanziell dabei, den Amazonas und die letzten Urwälder der Erde zu schützen……

Die jüngste Eisschmelze in Grönland hat doppelt so viel zum Anstieg des globalen Meeresspiegels beigetragen als wie in den beiden vorhergehenden Jahrzehnten. Darin scheinen sich die ESA und die NASA einig zu sein. Mithilfe des ESA-Forschungssatelliten CryoSat wurden neuste Messungen zum Eisrückgang vorgenommen. Die gewonnenen Daten stimmten mit denen der GRACE-Mission der NASA überein, so die Europäische Weltraumorganisation.

“Zwischen 2011 und 2014 hat Grönland etwa eine Trillion Tonnen Eis eingebüßt. Das entspricht einem Anstieg des weltweiten Meeresspiegels von rund 0,75 mm pro Jahr – etwa doppelt so viel wie in den beiden vorhergehenden Jahrzehnten.”

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