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Plastik vermüllt die Weltmeere. Zur Our-Ocean-Konferenz auf Malta fordert Greenpeace deshalb von Unternehmen und Politik, sinnvolle Konzepte zur Müllvermeidung vorzuschlagen…….

In der Mythologie gilt er gemeinhin als das Böse, das besiegt werden muss: der Drache. Jenes feuerspuckende Mischwesen aus Schlange, Echse, Adler, Löwe und manch weiterem Tier, mächtig und gefährlich, stark und unheilbringend. Der Drache, den Greenpeace-Aktivisten heute vor dem Tagungsort der Our-Ocean-Konferenz auf Malta aufgestellt haben, ist so eine Chimäre: vier mal vier Meter groß, rot, furchterregend. Doch statt Feuer spuckt er Plastik: Müll, frisch von Stränden in Spanien, Kroatien und den Philippinen.

Damit sollen die Teilnehmer der Konferenz – etwa 1000 Abgeordnete aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die sich dem Schutz der Weltmeere widmen wollen – nicht nur daran erinnert werden, dass Plastikmüll eines der großen Probleme unserer Ozeane ist. Der Drache soll ihnen auch vor Augen führen, welche Konzerne ihn hauptsächlich produzieren….weiter hier….

Jetzt ist es amtlich: Der São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm im Herzen des Amazonas-Regenwaldes wird nicht gebaut. Das hat die brasilianische Umweltbehörde bekannt gegeben. Ein großer Erfolg für das indigene Volk der Munduruku, die dort leben – doch nur ein erster Schritt auf dem langen Weg zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes.


© Valdemir Cunha / Greenpeace

Das Staudammprojekt ist Teil eines umfassenden Plans der brasilianischen Regierung zur Steigerung der nationalen Energieproduktion. Doch das Vorhaben der Regierung könnte immense Schäden in einem der letzten intakten Urwälder des Amazonas anrichten und die indigene Bevölkerung des Tapajós-Tals für immer aus ihrer Heimat vertreiben. Denn dort will die brasilianische Regierung den Bau vieler weiterer Staudämme vorantreiben, allein entlang des Amazonas-Nebenflusses Tapajós mehr als 40. Diese Dämme würden den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tier- und Pflanzenarten zerstören.
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Laut BMDesign weitet sich das trockene Klima Jahr für Jahr im Iran immer weiter aus. Große Seen wie der Urmia haben nur noch einen Bruchteil ihrer Größe, oder der Zayandehrud – der größte Fluss auf der iranischen Hochebene – trocknet aus. Das hat Konsequenzen für Tausende von Landwirten und für die Menschen in der umliegenden Städten.

Das iranisches Büro BMDesign bietet eine Lösung für dieses Problem. Ein Teil davon ist es, die globale Erwärmung zu bekämpfen und den gesamten CO2-Ausstoß zu reduzieren, eine anderer nachhaltige Wasserressourcen zu verfolgen. Ressourcen wie Regenwasser sollen zukünftig besser genutzt werden, auch wenn es Zweifel an der Machbarkeit dieses Systems in der Region gibt. Das Argument ist, dass es nur geringe Menge an Niederschlag gibt, die man bevor es verdunste nicht nutzen kann.

Felix Pöttinger Student am Royal College of Art hat eine nachhaltige Alternative zu den Kunststoff-Lebensmittel-Verpackungen vorgestellt, gewaschenes Seagrass. Der deutsche Designer, der die POC-Verpackung als Teil seines Design Products-Meister kreiert hat, behauptet, dass das Material nicht nur vollständig biologisch abbaubar ist, sondern auch antibakterielle Eigenschaften hat, die helfen, trockenes Essen frisch zu halten. Pöttinger hofft, dass POC sowohl Lebensmittel- und Kunststoffverpackungen reduziert. Die getrocknete Seegrasfaser wird unter Verwendung eines Cellulose-basierten Extraktes aus der Pflanze gebunden. Einmal gemischt, wird das Seegras in eine Metallform gepresst und bis vollständig Trocknung gebacken.

“It’s a natural waste material, and past research showed that it is highly resistant against mould,” der zählt der designer. “I’m only using the dead seagrass fibres that appear on the beaches of the Mediterranean coast, so there is no industrial harvesting process to harm the population of the seagrass or any living being.”

Pöttinger ist der Auffassung, dass der Bio-Verbundwerkstoff problemlos in den industriellen Prozess integriert werden kann und der Prototyp-POC-Behälter auf der Basis bestehender Verpackungen hergestellt werden kann.

Sonnenkollektoren werden immer dünner. Zhengrong Shi, der selbsternannte Chinesische Sonnenkönig, vermarktet jetzt eArche, ein super flexibles, ultradünnes Solarpanel, das sich Ideal an Gebäudefassaden, auf Bussen, auf Carports und auf Elektroautos installieren lässt. Laut Shi hat das bahnbrechende Panel ein unbegrenztes Potenzial und 40 Kilowatt. Diese neue Technologie wurde bereits an drei Standorten in ganz Australien installiert.

EArche nutzt einen Verbundwerkstoff wie er in Flugzeugfenstern zum Einsatz kommt, der um fast 80 Prozent leichter ist als herkömmliche Photovoltaik-Panels, so RenewEconomy. Shi vertreibt seine neuen Produkte über das australische Unternehmen Energus und Hong Kongs Unternehmen SunMan. EArche soll die größte Innovation seit über 10 Jahren in der Solarindustrie sein. Shi sagte im RenewEconomy “Most of the cost reductions we have seen come from manufacturing, growing efficiency, and supply chain. There has been very little innovation on products and applications, so we have decided to focus on the panel itself, which has been very rigid and heavy.”

Wo niemand zuvor war: Eine Greenpeace-Expedition tauchte zu einem neuentdeckten Korallenriff in der Amazonas-Mündung vor Brasilien – und machte die ersten Fotos des Naturwunders. Manchmal wird man gerne eines Besseren belehrt: Wo Wissenschaftler ein riesiges Unterwasser-Riff fanden, sollte nach Schulmeinung keines existieren – zu widrig sind die Bedingungen für so ein empfindliches Ökosystem. Und doch: Vor der Küste im Norden Brasiliens, wo der Amazonas auf den Atlantik trifft, erstreckt sich über 9500 Quadratkilometer ein Unterwasserlebensraum für unzählige Arten. Greenpeace hat die ersten Bilder der unglaublichen Entdeckung….

Ein Expertenteam, darunter jene Forscher, die den Fund im vergangenen April erstmals öffentlich machten, sind mit dem Greenpeace-Schiff Esperanza unterwegs, um das Riff zu erkunden. Die Wissenschaftler treibt vor allem die Frage um, wie das Ökosystem an genau diesem Ort funktioniert: Weil der Amazonas viele Schwebstoffe ins Meer trägt, kommt wenig Sonnenlicht am Meeresboden an. Wie das Riff dennoch mit wenig verfügbarem Licht Photosynthese betreibt, wollen die Forscher nun herausfinden….weiter……….

Das kam überraschend: Kurz vor Ende seiner Amtszeit machte US-Präsident Barack Obama noch einmal Nägel mit Köpfen beim Umweltschutz – und bescherte uns damit ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

Was ist passiert? Gemeinsam mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau erklärte Obama in dieser Woche weite Teile der Arktis zum Schutzgebiet. Konkret bedeutet das: Öl- und Gasbohrungen sind in nordamerikanischen Hoheitsgewässern fortan großflächig verboten. Ein Meilenstein für die Bewahrung einer der letzten unberührten Regionen unseres Planeten, für den Greenpeace hart gekämpft hat: Denn zusammen mit Ihnen, unseren UnterstützerInnen, und mehr als acht Millionen Arktisschützern, die unsere Petition unterschrieben haben, setzen wir uns seit vielen Jahren für den Schutz der Arktis ein. Und sorgen so dafür, dass das Thema nicht von der politischen Agenda verschwindet.….weiter hier….

Der Toxikologe Prof. Dr. Maser von der Uni Kiel ordnet die aktuellen Greenpeace-Funde ein. In den vergangenen Wochen untersuchte Greenpeace Speisefische wie Lachs, Dorade oder Wildbarsch auf das Pestizid Ethoxyquin: In 45 von 54 Produkten fand sich die Chemikalie, teils in Konzentrationen deutlich über den für Fleisch zulässigen Höchstwerten – für Fisch gibt es nämlich keine entsprechenden Regelungen. In der EU ist Ethoxyquin als Pflanzenschutzmittel seit 2011 verboten, bei Fischzüchtern in aller Welt ist es aber nach wie vor als Futterzusatz beliebt. Wir fragten den Toxikologen Prof Dr. Edmund Maser von der Universität Kiel, was das Pestizid für Betreiber von Aquakulturen interessant macht, und welche gesundheitlichen Risiken es für den Menschen birgt.

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Gerade jetzt zu Weihnachten gehen große Mengen Fisch über die Ladentheke – am liebsten Lachs. Er gilt als gesund, doch Fisch aus konventioneller Aquakultur hat es in sich: Anfang dieses Monats hat Greenpeace 54 Fischprodukte – aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch – auf die Substanz Ethoxyquin untersuchen lassen: In allen 38 Speisefischen aus konventionellen Aquakulturen stecken hohe Mengen an Ethoxyquin – einer Chemikalie, die bis zu ihrem Verbot durch die EU im Jahr 2011 auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde. Für Fleisch gilt ein Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kilogramm, bei Fisch sucht man ihn vergeblich.

Doch wie kommt Ethoxyquin in den Zuchtfisch? Anders als Wildfisch muss Zuchtfisch gefüttert werden. Dazu jagen Fangschiffe hauptsächlich vor der Westküste Südamerikas riesige Mengen Sardellen, die in Fabriken zermahlen und zu Fischmehl verarbeitet werden. Damit dieses auf dem wochenlangen Transport nicht verdirbt, wird es mit Ethoxyquin versetzt. So landet es in Speisefischen und später auf unseren Tellern.

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Esprit und Co. in Erklärungsnot: Eine aktuelle Greenpeace-Untersuchung zeigt, dass große Textilfirmen problemlos giftfrei produzieren können. Wenn sie es nur wollen. Keine Ausflüchte und Ausreden: Mode lässt sich auch im großen Stil ohne giftige Chemikalien produzieren, das belegt Greenpeace mit einer aktuellen Untersuchung. Allerdings lässt es die große Mehrheit der untersuchten Firmen an Tempo fehlen: 16 von 19 Firmen entgiften nicht schnell genug.

Der „Detox Catwalk“ benennt die Vorreiter, die ihr Entgiftungsversprechen erfolgreich umsetzen, und die Schlusslichter mit Nachholbedarf. „Zara, H&M und Benetton beweisen, dass eine schadstofffreie Produktion für Unternehmen jeder Größe möglich ist“, sagt Manfred Santen, Greenpeace-Experte für Chemie. Wie die anderen getesteten Unternehmen haben sich die drei Modefirmen verpflichtet, bis 2020 auf eine komplett saubere Produktion umzustellen, und sind auf einem guten Weg dorthin.….weiter geht es hier……