Naturmedi-AufKurs
Willkommen auf » Politik

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser. Der Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab …

Während die Weltbevölkerung rasant wächst, wird sauberes Wasser immer mehr zur Mangelware. “Bottled Life” dokumentiert das boomende Geschäft mit dem Trinkwasser in der Flasche und fokussiert dabei ganz auf den Leader der Branche: den Schweizer Nestlé-Konzern. Nestlé besitzt weltweit mehr als 70 verschiedene Wassermarken.

Trotzdem ist Wasser eine Sparte, über die man bei Nestlé nicht gerne spricht. Das muss der Schweizer Journalist Res Gehriger erfahren. Die Nestlé-Manager verweigern Interviews. Aber Gehriger lässt nicht locker. Auf einer Recherchereise erfährt er, wie konfliktgeladen das Geschäft mit dem Trinkwasser ist.

“Bottled Life” wirft ein Schlaglicht auf Nestlés Expansionsstrategie im globalen Wassermarkt. Während der Konzern in den USA und in Europa vor allem Quellwasser mit Herkunftsbezeichnung verkauft, hat er für die Schwellen- und Entwicklungsländer ein anderes Konzept: Dort gibt es “Nestlé Pure Life” – gereinigtes Grundwasser, angereichert mit einem Mineralienmix nach Nestlé-Rezept…weiter geht es hier….

Die jüngste Eisschmelze in Grönland hat doppelt so viel zum Anstieg des globalen Meeresspiegels beigetragen als wie in den beiden vorhergehenden Jahrzehnten. Darin scheinen sich die ESA und die NASA einig zu sein. Mithilfe des ESA-Forschungssatelliten CryoSat wurden neuste Messungen zum Eisrückgang vorgenommen. Die gewonnenen Daten stimmten mit denen der GRACE-Mission der NASA überein, so die Europäische Weltraumorganisation.

“Zwischen 2011 und 2014 hat Grönland etwa eine Trillion Tonnen Eis eingebüßt. Das entspricht einem Anstieg des weltweiten Meeresspiegels von rund 0,75 mm pro Jahr – etwa doppelt so viel wie in den beiden vorhergehenden Jahrzehnten.”

weiterlesen »

Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach einer »anderen Welt«: vielgestaltig, ohne fertige Lösungen, aber mit gemeinsamen Werten und einer geteilten Vision von nachhaltiger Zukunft. Ulrich Grober hat sich mit ihnen auf den Weg gemacht. Er wandert auf den Spuren von Hauffs Märchen »Das Kalte Herz« durch den Schwarzwald; entwirft einen Abgesang auf die Autostadt in Wolfsburg; meditiert auf Meister Eckharts Sitz im Predigerkloster zu Erfurt. Was ihn interessiert, ist der Aufstieg nachhaltiger Werte im aktuellen Zeitgeist. Sein Buch erzählt vom Hunger nach Entschleunigung, nach Gelassenheit und Empathie, nach Einfachheit und – Sinn.

Das Buch ist im Oekom Verlag erschienen, 19,95 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Malaysia, Slowenien, Mexiko, Deutschland: Weltweit fordern Greenpeace-Aktivisten Siemens auf, sich nicht am Staudamm-Bau im brasilianischen Regenwald zu beteiligen…..

Die Botschaft sei in den Chefetagen angekommen, bestätigt unter anderem der Siemens-Chef in Australien. Sie sorge dort für Wirbel. Kein Wunder, denn in 19 Ländern weltweit zogen Greenpeace-Aktivisten vor die Regionalzentralen des deutschen Technologiekonzerns – heute stehen sie in München. Ihre Forderung: Siemens soll endlich öffentlich Stellung beziehen und eine Beteiligung am Bau des Sao-Luiz-do-Tapajós-Staudamms in Brasilien ausschließen.
Denn das Riesenprojekt bedeutet nicht nur einen massiven Eingriff in eine intakte Regenwaldregion, es würde auch die Heimat der indigenen Munduruku zerstören. „Siemens, zerstöre meine Heimat nicht” steht auf lebensgroßen Bildern von ihnen, die die Aktivisten vorm Siemens-Gebäude zeigen…weiter geht es hier……

Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) gilt als der “Erfinder der Nachhaltigkeit”. Das Carlowitz´sche Erbe gilt es zu erschließen, weiterzuentwickeln und weiterzudenken. Eine nachhaltige Entwicklung kann nur mit Hilfe der Zivilgesellschaft gelingen – Regierungen und Parlamente benötigen deren Unterstützung. Dieses Anliegen der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft e.V. zur Förderung der Nachhaltigkeit wird in dem vorliegenden Band umgesetzt: Carlowitz´Erbe wird in den aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene in folgenden Beiträgen eingebracht:

weiterlesen »

Das Herz des Amazonas ist bedroht. Ein neues Staudamm-Projekt mit über 40 Dämmen könnte große Teile um den Tapajós-Fluss fluten und dabei die Heimat der indigenen Völker und seltener Tierarten zerstören. Eine indigene Gemeinde, die Munduruku, wehren sich gegen das Vorhaben. Sie brauchen Menschen auf der ganzen Welt, die sie dabei unterstützen.

Sie fordern von der brasilianischen Regierung die öffentliche Anerkennung ihres angestammten Landes, damit sie jene Unternehmen, die an der Planung des neuen Staudammes beteiligt sind, von der weitreichenden Zerstörung der Urwälder abhalten können…..hier geht es weiter…

Die EU-Kommission will mit dem Kopf durch die Wand. Ihr Plan: CETA und TTIP im Eilverfahren durchwinken, ohne dass Bundestag und Bundesrat mitentscheiden. Jetzt müssen wir verhindern, dass unsere Parlamente entmachtet werden. Unterzeichnen Sie unseren Bürger-Appell!

Am Amazonas-Fluss Tapajós soll ein Mega-Staudamm entstehen – auf Kosten von Menschen und Natur. Greenpeace prüfte das Projekt. Und entdeckte Korruption und Gewissenlosigkeit. Flüsse mit einer Länge von rund 100.000 Kilometern: Durchs Amazonasgebiet windet sich das größte Netzwerk an Wasserläufen auf unserer Erde. Einer der schönsten und wichtigsten darin ist der Tapajós. Im Bundesstaat Pará mündet er in den Amazonas. Dunkles Wasser, zahlreiche Stromschnellen, Strände und Wasserfälle umrahmt von unberührtem Wald und ein Paradies der Artenvielfalt: So präsentiert sich der Tapajós, bevor er in den mächtigen Amazonasstrom mündet.

Doch ausgerechnet dort am Tapajós will die brasilianische Regierung nun neue Wasserkraftwerke bauen – und Energie produzieren, um jeden Preis. Mindestens 40 große Staudämme mit mehr als 30 Gigawatt maximaler Leistung entstehen in der tapajós-Region gerade oder sind in Planung. Fünf von ihnen haben für die brasilianische Regierung eine besonders hohe Priorität, darunter auch der São-Luiz-do-Tapajós-Damm, das größte der Projekte.

Gerade wurden offiziell die möglichen Umweltauswirklungen des Mega-Damms auf die Region geprüft. Dabei ging man jedoch genauso unseriös vor, wie bereits bei vergangenen Staudamm-Bauprojekten..……weiter hier….

Die erste globale Einschätzung des “State of the World’s Plants” warnt, dass ein Fünftel aller Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind, zusätzlich zu den bestehenden Bedenken ist damit auch die Zukunft der Lebensmittelversorgung bedroht. Dabei kam auch heraus, dass 2.000 neue Pflanzenarten pro Jahr wieder entdeckt werden, ein kleiner Lichtblick am Horizont.

weiterlesen »

Wie wird Einkaufen zum Erlebnis? Wie macht man aus Stubenhockern Outdoorfreaks? Wie gestaltet man Schmetterlingsgärten? Welche Köstlichkeiten lassen sich aus Klee, Löwenzahn & Co. zaubern? Und machen Geburtstagsfeiern ohne Müllberge auch Spaß?

Kate Blincoe hat ihre Alltagserfahrungen in einem liebevoll gestalteten Buch zusammengetragen und gibt praxistaugliche Antworten auf diese und viele andere Fragen. Für die Mutter zweier Kinder ‘geht es geht nicht darum, perfekt zu sein; es geht darum, Dinge auszuprobieren und zu spüren, wie gut es tut, die Welt ein klein bisschen besser zu machen…

weiterlesen »