Naturmedi-AufKurs
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Tropische Temperaturen, türkisblaues Wasser, Delphine, die das Schiff begleiten. Was mir meine Kolleginnen vom Greenpeace-Schiff Esperanza berichten, klingt paradiesisch. Sie sind am Amazonas-Riff, einem lebendigen, vielfältigen und wunderschönen Gebiet vor der Küste Brasiliens und Französisch-Guayanas.

Leider ist diese faszinierende Region, die wir in diesem Jahr das erste Mal überhaupt mit Taucher*innen unter großem Aufwand erkundet und dokumentiert haben, bedroht. Die klimafeindliche Politik der brasilianischen Regierung bringt das gesamte Amazonas-Riff in Gefahr, denn sie will es für Ölbohrungen freigeben. Greenpeace erkundete im vergangenen Jahr erstmals das Riff und machte auf die Gefahren durch Ölbohrungen für die Pflanzen- und Tierwelt an diesem fragilen Ort aufmerksam. weiterlesen »

Helfen Sie uns, den Druck auf die deutsche Regierung zu erhöhen, das Ende September auslaufende Waffenembargo gegen Saudi-Arabien zu verlängern und auf alle Kriegsparteien im Jemen-Krieg auszuweiten. Bitte teilen Sie unsere Petition:

Es ist eine gute Nachricht für die Menschen im Jemen: Eine Tochterfirma des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall darf vorläufig keine Bomben aus Sardinien (Italien) mehr an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate liefern. Die italienische Regierung hat einen Export-Stopp auf die Lieferung der Bomben verhängt, die bei Luftschlägen im Jemenkrieg eingesetzt wurden – völkerrechtswidrig auch zur Bombardierung ziviler Ziele. weiterlesen »

Am 26. Mai sind Europawahlen – wissen Sie schon, wem Sie Ihre Stimme geben? Ihr Kreuz ist enorm wichtig! Ende Mai wählen alle Länder der EU das Europäische Parlament für fünf Jahre – das ist rund die Hälfte der Zeit, die uns noch bleibt, eine Klimakatastrophe abzuwenden. Und wir brauchen jedes demokratische Mittel, um das Ruder noch herumzureißen. Die gute Nachricht: Das Europäische Parlament ist genau dafür ein geeignetes Werkzeug. Darum bitten wir Sie, am 26. Mai für ein fortschrittliches, nachhaltig handelndes Europäisches Parlament abzustimmen. Diese Wahl ist entscheidend für den Klima- und Umweltschutz, nicht bloß in Europa, sondern für die ganze Welt……weiter hier……mit mehr Information….

Häuser werden abgerissen, Bäume gefällt, Menschen vertrieben – der Energiekonzern RWE macht Tempo, um seine zerstörerischen Braunkohlepläne im rheinischen Revier umzusetzen. Obwohl die Kohlekommission schon Ende Januar den Weg frei gemacht hat für den Kohleausstieg in Deutschland, schafft RWE unbeirrt weiter Fakten.

Betroffene aus von der Abbaggerung bedrohten Dörfern wollen das nicht länger akzeptieren. Am 23. März rufen sie im Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ zu einem Sternmarsch auf, der den Widerstand auf die Straße bringt. Seien Sie dabei und setzen Sie ein Zeichen gegen klimaschädliche Braunkohle und für die Rettung der Dörfer….weiter hier…

Plastikmüll mit jeder Welle: Spielzeugpistolen und -messer, Plastiktüten, Kunstblumen und zahllose Verpackungen – ein Sammelsurium an oft absurden Konsumgütern spült die Nordsee an. Ich stehe am Strand von Borkum und mir blutet das Herz. Im Morgengrauen bin ich mit der ersten Fähre übergesetzt. Mit mir haben zehn Greenpeace-Ehrenamtliche ihren Urlaub abgebrochen, um vor Ort zu helfen. Ein schwerer Sturm hatte zu Beginn des neuen Jahres die „MSC Zoe“ getroffen, eins der größten Containerschiffe der Welt. 281 Container gingen dabei über Bord, alles in unmittelbarer Nähe des ökologisch sensiblen Wattenmeers. Die meisten der Transportboxen sind weggetrieben und mittlerweile auf den Meeresboden gesunken.

Container mit gefährlichen Chemikalien noch verschollen. Was mich als Greenpeace Chemie-Expertin besonders besorgt: Einer der vermissten Container enthielt 1.400 Kilo Lithium-Batterien, die im Wasser Säure freisetzen und so Meereslebewesen schädigen können. Ein weiterer Container transportierte 25-Kilo-schwere Säcke mit einem gefährlichen Chemikaliengemisch: Peroxide gelten als hautreizend und leicht explosiv, Phthalate schädigen das Hormonsystem und die Fruchtbarkeit. Zwei bereits leere Chemikaliensäcke sind schon auf Borkum angespült worden…..weiter hier….

Auf eine Konferenz, die ab dem 22. Oktober im australischen Hobart stattfinden soll, fiebere ich dennoch seit mindestens zehn Monaten hin. Denn bei dieser Konferenz – dem Jahrestreffen der Antarktis-Kommission CCAMLR – könnte tatsächlich ein handfestes Ergebnis herauskommen. Noch dazu eines, für das wir uns bei Greenpeace seit Anfang des Jahres unentwegt eingesetzt haben.

Auf eine Konferenz, die ab dem 22. Oktober im australischen Hobart stattfinden soll, fiebere ich dennoch seit mindestens zehn Monaten hin. Denn bei dieser Konferenz – dem Jahrestreffen der Antarktis-Kommission CCAMLR – könnte tatsächlich ein handfestes Ergebnis herauskommen. Noch dazu eines, für das wir uns bei Greenpeace seit Anfang des Jahres unentwegt eingesetzt haben.

In der Hauptstadt Tasmaniens wird über nichts weniger als die Zukunft der Antarktis entschieden. Delegierte aus aller Welt werden beraten, ob und wie die Antarktis zukünftig vor dem Zugriff der Industrie geschützt werden soll. Auf dem Tisch liegt der Vorschlag für das weltgrößte Meeresschutzgebiet im antarktischen Weddellmeer, den die deutsche Bundesregierung im Namen der EU ausgearbeitet hat…weiter…..

Heiß hier drin! Die Beluga gestern vor den berühmten Rügener Kreidefelsen: Die Ostsee hat Temperaturen wie das Mittelmeer erreicht. Hohe Temperaturen begünstigen das Entstehen sauerstofffreier Todeszonen, mit denen die Ostsee seit einigen Jahren zu kämpfen hat. Fordert Bundeskanzlerin Merkel auf: Klimschutz jetzt, Kohleausstieg starten! >> https://act.gp/2M5Bbj4

Krill – die Nahrungsgrundlage von Pinguinen, Walen und Robben in der Antarktis – wird zu sinnlosen Produkten verarbeitet: Teilen Sie unser Protest-Video auf Facebook oder Twitter oder per E-Mail!

Mitten in der Nacht ein Klopfen an meiner Kabinentür. Der ukrainische Trawler „More Sodruzhestva“ ist auf dem Radar aufgetaucht und hat Kurs auf das Kühlschiff “Skyfrost“ genommen. Wir entscheiden uns, mit dem ersten Tageslicht in die “Discovery Bay“ aufzubrechen, um dort Trawler und Kühlschiff in flagranti beim Verladen des Fangs zu erwischen.

Um möglichst viel Zeit für das Fischen von Krill zu haben, übergeben die meisten Krill-Trawler ihre Ladung an riesige Kühlschiffe, die den Fang an Land bringen. Dieses Umladen findet oftmals an entlegenen Orten ohne jede Kontrollen statt: Diese Praxis kann zu Schäden an der Umwelt führen – etwa weil die Anker der Schiffe den Meeresboden zerstören. Oder weil – wie wir erneut beobachten konnten – Treibstoff von einem auf das andere Schiff gepumpt wird. Auslaufender Treibstoff könnte im empfindlichen Lebensraum der Antarktis besonders dramatische Folgen haben.

Seit über zwei Monaten sind wir mit der Arctic Sunrise für den Schutz der Antarktis unterwegs. Im letzten Abschnitt der Expedition haben wir die Krillfischerei-Industrie ins Visier genommen. Jetzt erreichen wir die Discovery Bay genau im richtigen Moment: Trawler und Kühlschiff bewegen sich bereits aufeinander zu……weiter hier…

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung kommen aus Asien. Dort vergiftet die Textilindustrie die Gewässer. Doch immer mehr Verbraucher protestieren – und konsumieren anders. „Entgiftet unsere Kleidung“ – Millionen Menschen unterstützen weltweit die Greenpeace-Kampagne. Mit großartigem Erfolg: Bereits 79 globale Modemarken von H&M über Adidas bis hin zu Aldi haben sich verpflichtet, bis 2020 Schadstoffe durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen.

Doch wenn nach dem Viel-und-billig-Prinzip immer mehr Kleidung konsumiert wird, reicht das nicht. Deswegen will Greenpeace zusammen mit möglichst vielen Verbrauchern nicht nur die Produktion, sondern auch den Konsum verändern. „Wir haben genug!“ lautet unser Credo. Werden auch Sie Teil der Bewegung.

Denn jedes Jahr werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Ein riesiger Markt, der die Ressourcen unseres Planeten strapaziert und Arbeitsrechte und Umweltschutz mit Füßen tritt. So setzt die Textilindustrie bei der Herstellung von Jeans, Shirts und Co. massiv gesundheits- und umweltgefährdende Chemie ein. Die Abwässer aus den Fabriken vergiften in den Produktionsländern vor allem in Asien und Mittelamerika Flüsse und Trinkwasser.….weiter geht es hier….


© Daniel Müller/Greenpeace
Wälder sind neben den Weltmeeren die artenreichsten, produktivsten und wertvollsten Lebensräume der Erde. Sie erzeugen Sauerstoff, binden Kohlenstoff und regulieren das Klima. In Deutschland kennen wir Wald fast nur noch als Forst – gezähmt und aufgeräumt. Seine volle Bedeutung entfaltet der Wald aber nur im naturnahen Zustand. Natürliche Waldlandschaften sind auf der Erde selten geworden, nur 20 Prozent der einstigen Urwaldflächen sind erhalten. In intakten Waldgemeinschaften finden sich Bäume aller Generationen, hier räumt kein Mensch auf, hier greift niemand ein – und so muss es auch sein: Sterbende Bäume und Totholz am Boden spenden Leben. Sie bieten Nahrung und Unterschlupf für Pilze, Insekten, Vögel. Hinzu kommt: Je größer sein Holzvorrat, umso mehr Kohlenstoff kann ein Wald speichern, umso mehr schützt er das Klima…..weiter geht es hier….