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Felix Pöttinger Student am Royal College of Art hat eine nachhaltige Alternative zu den Kunststoff-Lebensmittel-Verpackungen vorgestellt, gewaschenes Seagrass. Der deutsche Designer, der die POC-Verpackung als Teil seines Design Products-Meister kreiert hat, behauptet, dass das Material nicht nur vollständig biologisch abbaubar ist, sondern auch antibakterielle Eigenschaften hat, die helfen, trockenes Essen frisch zu halten. Pöttinger hofft, dass POC sowohl Lebensmittel- und Kunststoffverpackungen reduziert. Die getrocknete Seegrasfaser wird unter Verwendung eines Cellulose-basierten Extraktes aus der Pflanze gebunden. Einmal gemischt, wird das Seegras in eine Metallform gepresst und bis vollständig Trocknung gebacken.

“It’s a natural waste material, and past research showed that it is highly resistant against mould,” der zählt der designer. “I’m only using the dead seagrass fibres that appear on the beaches of the Mediterranean coast, so there is no industrial harvesting process to harm the population of the seagrass or any living being.”

Pöttinger ist der Auffassung, dass der Bio-Verbundwerkstoff problemlos in den industriellen Prozess integriert werden kann und der Prototyp-POC-Behälter auf der Basis bestehender Verpackungen hergestellt werden kann.

Sonnenkollektoren werden immer dünner. Zhengrong Shi, der selbsternannte Chinesische Sonnenkönig, vermarktet jetzt eArche, ein super flexibles, ultradünnes Solarpanel, das sich Ideal an Gebäudefassaden, auf Bussen, auf Carports und auf Elektroautos installieren lässt. Laut Shi hat das bahnbrechende Panel ein unbegrenztes Potenzial und 40 Kilowatt. Diese neue Technologie wurde bereits an drei Standorten in ganz Australien installiert.

EArche nutzt einen Verbundwerkstoff wie er in Flugzeugfenstern zum Einsatz kommt, der um fast 80 Prozent leichter ist als herkömmliche Photovoltaik-Panels, so RenewEconomy. Shi vertreibt seine neuen Produkte über das australische Unternehmen Energus und Hong Kongs Unternehmen SunMan. EArche soll die größte Innovation seit über 10 Jahren in der Solarindustrie sein. Shi sagte im RenewEconomy “Most of the cost reductions we have seen come from manufacturing, growing efficiency, and supply chain. There has been very little innovation on products and applications, so we have decided to focus on the panel itself, which has been very rigid and heavy.”

Im selben Gebäude in dem sich der “mercado da ribeira” befindet – der älteste Lebensmittelmarkt von Lissabon – ist “das zweites Zuhause Emissions”, entstanden, ein neuer kreativer Arbeitsraum in der portugiesischen Hauptstadt. Das Innere des Selgascano wurde umgestaltet und platzt vor Lebendigkeit und Farbe.

Der grüne Innenraum bietet Arbeitsplätze und Einrichtungen für 250 Personen. Die Zusammenarbeiten unterschiedlicher Personen und Professionen an einem Ort ist ein internationaler Trend, das zweite Zuhause Lissbons hofft damit einen nachhaltigen Ort zu entwickeln….

Microsoft-Gründer Bill Gates hat bei einem Gespräch mit dem Online Portal Quartz seine Ideen zur Finanzierung einer sozialen Dienstleistungsgesellschaft vorgestellt. Gates ist, nach Ausscheiden aus dem operativen Geschäft, bekannt für seine unkonventionellen Ansätze um das Zusammenleben der Menschen weltweit zu verbessern.

“Wenn Roboter immer mehr Arbeit erledigen, sollten sie besteuert werden und zwar um Menschen zu bezahlen, die sich mangels anderer Arbeit zunehmend sozialen Aufgaben widmen”. Einen ähnlichen Ansatz haben wir auch schon vom CEO von Tesla Elon Musk gehört.

US-Präsident Trump macht Schluss mit dem Klimaschutz und hebt den Baustopp für eine riesige Öl-Pipeline auf. Doch wir können ihn ausbremsen: Die Bayerische Landesbank gehört zu den größten Finanziers des Projekts. Sie muss jetzt den Geldhahn abdrehen! Schon übermorgen übergeben wir der Bank unseren Eil-Appell – wenn wir 100.000 sind….

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Die Erfolgsmeldung kam kurz vor Weihnachten: Die drohenden Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer sind politisch abgewendet, der in Schleswig-Holstein zuständige Umweltminister Robert Habeck lehnt die vom Ölkonzern Dea vorgelegten Anträge ab, weil sie nicht mit den Schutzzielen des Nationalparkgesetzes vereinbar sind.

Vorausgegangen waren neun Monate mit zahlreichen Protesten zu Wasser und an Land. Ein toller Greenpeace-Erfolg – einer, der ohne die Proteste von rund 50.000 UnterstützerInnen per Postkarte und E-Mail und die Hilfe von ausdauernden Greenpeace-AktivistInnen nicht erreicht worden wäre. Dieser wichtige Schritt zum Schutz des Wattenmeers war nicht der einzige Grund zur Freude im vergangenen Jahr. Greenpeace konnte mit Ihrer Unterstützung in Deutschland und weltweit einige wichtige Erfolge für die Umwelt erreichen…. weiter…..

Rund 100 Millionen Stück Müll von Satelliten und Raketen zirkulieren im Weltraum um die Erde, dadurch kommt es zu hunderten von potenziell gefährlichen Kollisionen jedes Jahr. Jetzt hat die japanische Aerospace Exploration Agency (JAXA) einen Raummüllsammler in die Umlaufbahn geschickt. Der Müllsammler wurde mit Hilfe eines 106-jährigen Fischernetzherstellers konstruiert, um den Müll zu bewältigen, den wir Menschen dort hinterlassen haben. Der Weltraum-Müll-Sammler hat sein Ziel in der Umlaufbahn um die Erde am letzten Freitag erreicht. Jetzt wartet die Welt darauf, wie gut der Müllsammler arbeitet. Durch ein magnetisches Feld soll sich der Weltraummüll verlangsamen. Wissenschaftler denken, diese Aktion wird dazu führen, dass der Müll sich in eine niedrigere Umlaufbahn absenkt, so dass er in der Atmosphäre unseres Planeten verbrennt, ohne Schaden auf der Erde zu verursachen.

Gerade jetzt zu Weihnachten gehen große Mengen Fisch über die Ladentheke – am liebsten Lachs. Er gilt als gesund, doch Fisch aus konventioneller Aquakultur hat es in sich: Anfang dieses Monats hat Greenpeace 54 Fischprodukte – aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch – auf die Substanz Ethoxyquin untersuchen lassen: In allen 38 Speisefischen aus konventionellen Aquakulturen stecken hohe Mengen an Ethoxyquin – einer Chemikalie, die bis zu ihrem Verbot durch die EU im Jahr 2011 auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde. Für Fleisch gilt ein Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kilogramm, bei Fisch sucht man ihn vergeblich.

Doch wie kommt Ethoxyquin in den Zuchtfisch? Anders als Wildfisch muss Zuchtfisch gefüttert werden. Dazu jagen Fangschiffe hauptsächlich vor der Westküste Südamerikas riesige Mengen Sardellen, die in Fabriken zermahlen und zu Fischmehl verarbeitet werden. Damit dieses auf dem wochenlangen Transport nicht verdirbt, wird es mit Ethoxyquin versetzt. So landet es in Speisefischen und später auf unseren Tellern.

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Jeans von BioFashion-Labels wie Armedangels, Nudie Jeans, Loop oder Wunderwerk sehen gut aus, sind Bio, Fairtrade und Vegan. Und sie sind geauso langlebig und meistens viel günstiger als Markenjeans wie Diesel Levi“s und Co. Diese Hersteller versprechen Robustheit und Langlebigkeit. Außerdem liegen die beliebten Marken voll im Trend und vermitteln dem Träger/in ein bestimmtes Lebensgefühl. Das Gefühl gibt es zum Beispiel im Diesel-Jeans Onlineshop für 500 Euro, doch darauf kann man gut verzichten.

Markenjeans werden meistens unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Arbeiter erhalten viel zu wenig Lohn. Gesundheitsschädliche Verfahren werden angewendet, wie Sandstrahltechnik, Berührung giftiger Chemikalien sind an der Tagesordnung. Dazu kommt der hohe Wasserverbrauch bei der Produktion. Pestizide und giftige Düngemittel, die beim Baumwollanbau eingesetzt werden. Hersteller wie Nessnatur, Bleed oder Armedangels zeigen, dass eine faire und umweltfreundlichere Produktion möglich ist. Und das oft zu einem günstigeren Preis wie die überteuerten Labels. In Optik, Qualität und Haltbarkeit können die fairen Bio-Versionen leicht mit den Modellen der namhaften Marken mithalten.

Die weltweit größte Dachfarm der Welt umfasst fast zwei Morgen. Sie läuft vollständig mit erneuerbaren Energien und produziert lokale Früchte, Blattgemüse und Kräuter in Premium-Qualität, frei von Pestiziden. Die in Brooklyn ansässige Firma Gotham Greens erweitert ständig ihr Angebot mit neuen Projekten. Das innovativste Projekt wurde von William McDonough + Partners und den Heitman Architekten entworfen. Eine urbane Landwirtschaft mit den frischisten Produkte.

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