Naturmedi-AufKurs
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Naturprodukte für die Hautpflege selber machen und dabei so wenig Müll wie nur irgend möglich produzieren ist leichter, als man meint. Die Zutatenliste der vielen Rezepte liest sich wie ein Einkaufszettel für die Küche. Alles, was einfach zu beschaffen ist, weil man es ohnehin im Küchenschrank hat, oder was im Garten und auf der Wiese schnell gepflückt oder geerntet werden kann, gehört auf die Pflegeliste.

Es muss nicht unbedingt eingekauft werden, nur abgezweigt. Denn die letzten beiden Löffel Joghurt gehören nicht mehr in den Salat, sondern in ein Pflegeprodukt für die Haut. Von der Creme über Lotionen bis zum Badezusatz ¬- alles ist schnell gerührt und vor allem auffallend wirksam…. weiterlesen »


Noch heute ist der Glaube an die Heilkraft von Quellwasser weit verbreitet. Bei den alten Griechen und Römern gehörten die öffentlichen Bäder zum Alltag. Die Bäder hatten nicht nur therapeutische Bedeutung, sondern waren Orte der Begegnung und der Kommunikation. Mit dem Untergang des römischen Reiches verschwanden leider auch die alten Bäder. Doch die Hydrotherapie lebte weiter, denn im 18. Jahrhundert wurden die Bäder wieder aus der Taufe geholt. Badeorte wie Spa in Belgien oder Bath in England wurden wieder gesellschaftliche Anziehungspunkte für viele Menschen.


Foto + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Die gegenwertige Bedeutung der Hydrotherapie geht allerdings auf eine Behandlungsmethode des 19. Jahrhundert zurück, die von Vincent Prießnitz eingeführt wurde. In seinem Heilbad in Böhmen verordnete er den Kurgästen, neben dem Trinken von Quellwasser, kalte Bäder und feuchte Winkel. Und nicht zu vergessen, ein anderer begeisterter Befürworter der Bäder war Pfarrer Kneipp. In Deutschland und Österreich gründete er einige Kurzentren, die zum Teil heute noch bestehen. Er glaubte, die Behandlung mit Heilwasser hilft bei fast allen heilbaren Krankheiten.

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Entspannt im Gras liegen, Wolken zählen, ein gutes Buch lesen, danach ein leckeres Picknick auf der Wiese bei Sonnenschein – für viele Betroffene, von uns, ein schönes Wochenend- oder Freizeiterlebnis, leider nicht so für Heuschnupfengeplagte: Es kitzelt und juckt in der Nase, die Niesanfälle wollen nicht aufhören, die Augen tränen und schwellen an, von einem Picknick auf der Wiese ganz zu schweigen, davon kann man nur noch abraten…

Man kann es fast nicht glauben, dass jeder fünfte Mensch von uns an Heuschnupfen erkrankt. Besonders in den warmen Monaten wird es noch extremer, für die, die unter Heuschnupfen leiden. Als Folge des Klimawandels treten die typischen Symptome bei den Betroffenen immer früher und unregelmäßiger im Jahr auf, zum Teil sogar im Winter, wenn wir noch ans Skifahren denken. Wer jetzt zu Heuschnupfenmittel von der DHU-Deutschen-Homöopathischen-Union greift und unsere Tipps verfolgt, hat die Chance den Sommer auch als Allergiker zu genießen……….

Von der Deutschen-Homöopathischen-Union gibt es ein sehr gut verträgliches homöopathisches Arzneimittel mit breitem Wirkspektrum auf die gereizten Schleimhäute der Atemwege und auf die Augen. Allergische Reaktionen der oberen Atemwege, ausgelöst durch verschiedene Allergene wie Gräser- und Blütenpollen, werden natürlich reguliert und damit die lästigen Symptome gelindert. Im Gegensatz zu konventionellen Behandlungsmethoden, die auf die Einnahme von Antihistaminika oder Kortisonpräparaten (Glukokortikoide) setzen, ist die Homöopathie eine gezielte Reiz- und Regulationstherapie zur Mobilisierung der Selbstheilungskräfte. Das Schöne an der Homöopathie, sie bietet auch einfache Lösungen an, das kränkelnde Gesundheitssystem zu heilen. Je mündiger der kranke Mensch, desto geringer sein Anspruch an das System. Außerdem ist die Homöopathie kostensparender, unschädlich und damit menschenwürdiger.

Als der junge Stephen Hinshaw, heute Professor für Psychologie und Psychiatrie, von der schweren psychischen Erkrankung seines Vaters erfuhr, hob sich ein Schleier aus Schweigen und Scham, der jahrelang über der Familie gelegen hatte. Hinshaw nennt diese Offenbarung seine »psychische Geburt«. Nach all den Jahren, in denen er die Erkrankung seines Vaters miterlebt hatte, ohne zu wissen, dass die Störung existierte, begann er nun damit, die Mosaiksteinchen der Lebensgeschichte seines Vaters zusammenzusetzen.

Hinshaw schildert in seiner Autobiografie, was die Geheimhaltung und das Stigma der psychischen Erkrankung für die Betroffenen, aber auch die Angehörigen bedeutet. Behutsam gibt er allen Familienmitgliedern eine Stimme. Sein fachlicher Hintergrund ordnet die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang ein. Und so ist das Buch vor allen Dingen auch ein Plädoyer gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.
Das Buch ist im Psychiatrie Verlag erschienen 20,00 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Was tun, wenn einem bang um das Herz ist? Das Herz reagiert nicht nur besonders sensibel auf Gefühle, Stress und Anstrengungen, es ist auch der Taktgeber unseres Lebens: Drei Milliarden Mal schlägt es im Laufe eines Lebens – mal schnell, mal langsam, mal stolpernd und dann wieder rhythmisch ausdauernd. Was können wir tun, um diesen Motor zu pflegen und zu stärken?

Kardiologen sind darauf spezialisiert, im Akutfall Leben zu retten und Krankheiten mithilfe hochmoderner Technik zu behandeln. Aber was kommt vor dem Infarkt? 90 Prozent aller Herzinfarkte sind lebensstilbedingt: Sie könnten also verhindert werden – von uns selbst. Dass das gar nicht so schwer ist, zeigen Forschungsergebnisse aus der modernen Naturheilkunde. Es gibt wirkungsvolle Verfahren zur Reduktion von Stress, einem großen Belastungsfaktor für das Herz. Diese Ergebnisse der modernen Naturheilkunde lassen sich ohne große Probleme in den Alltag einbauen – damit es gar nicht erst zu Herzproblemen kommt. Das Buch ist im Scorpio Verlag erschienen 20,00 Euro – auch über Amazon zu bestellen.


Seit sich die Wissenschaft mit diesem Thema beschäftigt, ist die Bevölkerung aufgerufen, auf eine gesunde ausgewogene Ernährung zu achten. Allerdings ist es nicht einfach, genau zu definieren, welche Ernährungsweise gesund ist. Die Entdeckung der Bedeutung der Vitamine war ein erster Durchbruch zum Verständnis der wesentlichen Naturbestandteile. Man glaubte, dass eine ausreichende Vitaminversorgung in Verbindung mit einer großen Menge an Proteinen, die richtige Ernährung sei. Doch weitere Forschung ergaben, dass das Thema Ernährung komplizierter ist, als Ernährungswissenschaftler angenommen hatten.


Text + Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Mittlerweile sind Nahrungsmittel, denen man früher bedenkenlos gegenüber stand zur einer heiklen Angelegenheit geworden. Im Gegensatz dazu erkennt man, dass die früher verpönten vegetarischen Kostarten ausgesprochen gesund sind. Denn inzwischen ist erwiesen, dass proteinreiche Kost in Verbindung mit gesättigten Fetten zu Herz-und Kreislauferkrankung u.a. führt, anstatt den Körper gesund zu ernähren. Die meisten Schulmediziner geben heute zu, dass es der Gesundheit viel zuträglicher ist, wenn man auf diese Kost weitgehend verzichtet und stattdessen mehr Nahrungsmittel zu sich nimmt, die ungesättigte Fettsäuren enthalten.

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Jedes ätherische Öl hat außer seinem Geruch eine individuelle Kombination, von Bestandteilen, die auf direkte Weise auf die Chemie des Körpers einwirken, was zur Folge hat, dass bestimmte Organe darauf reagieren. Reiben wir z.B. eine Knoblauchzehe auf die Fußsohlen, dringt das flüchtige Öl durch die Haut in die Blutbahn, nur kurze Zeit später, riecht unser Atem nach Knoblauch. Jedes ätherische Öl braucht eine bestimmte Zeit, bevor es durch die Haut aufgenommen wird. Der Ausdruck Aromatherapie ist in gewisser Weise irreführend, weil man annehmen könnte, es handle sich um eine Form einer Behandlung, die ausschließlich über den Geruchssinn und Gefühle funktioniert………………

Autorin + Foto: Gudrun Steinmill-Hommel

Renè-Maurice Gattefossè, ein französischer Chemiker und Parfümeur, der im Betrieb seiner Familie, in dem Parfüms kreiert wurden, tätig war, prägte schon 1928 den Ausdruck Aromatherapie. Die therapeutischen Möglichkeiten der Öle faszinierten ihn. Nachdem er durch Zufall entdeckte, dass Lavendel eine schwere Verbrennung, an seiner Hand, schnell heilte. Außerdem stellte er fest, dass viele ätherischen Öle in ihrer Gesamtheit wirksamer waren, als ihr synthetischer Ersatz oder ihre isolierten Wirkstoffe.

Cuthbert Hall hatte bereits 1904 darauf hingewiesen, dass die antiseptische Wirkung von Eukalyptusöl in seiner natürlichen Form stärker ist als der daraus isolierte wichtigste Wirkstoff Eukalyptol oder Cineol. Der französische Arzt und Wissenschaftler Dr. Jean Valnet verwendete ätherische Öle als Teil eines besonderen Behandlungsprogramms bei körperlichen und psychischen Störungen und veröffentlichte seine Ergebnisse 1964 als “Aroma-Therapie”.

Marguerite Maury wandte ihre Forschungsergebnisse bei ihrer Schönheitstherapie an, ihr Ziel war es, ihren Kundinnen neue Frische zu geben mit einer “ganz auf die Persönlichkeit und eventuellen Gesundheitsprobleme abgestimmten Aroma-Zusammenstellung“. Seitdem gelten parfümierte Essenzen, richtig ausgewählt, nicht nur als etwas Ästhetisches, sondern auch als medizinische Wirkstoffe. weiterlesen »

„Wie erhält man Einblick in die Grundstimmung des Gemüts, in die unbewusste Persönlichkeit eines Menschen? – diese Frage stellte sich mir immer wieder bei der Suche nach Mitteln, die wirklich in die Tiefe gehen.“ – H. V. Müller. Die Farbtrilogie des bekannten Kölner Arztes und Forschers H.V. Müller ist bereits ein Klassiker. Er entdeckte, was moderne Homöopathen immer wieder bestätigen: Die Farbvorliebe bietet Sicherheit beim Finden eines homöopathischen Mittels, das nicht nur oberflächliche Symptome abdeckt.

Die Farbvorliebe kann uns als Rubrik im Farbrepertorium erste Hinweise auf aussichtsreiche Mittel liefern, oder sie kann bei der Differenzierung der Mittel nach der üblichen Repertorisation helfen. Die Farbe liefert uns den emotionalen Hintergrund, auf dem sich die meisten Erkrankungen abspielen. Auch lassen sich durch Farbgruppen Arzneimittelbeziehungen klären und Gemeinsamkeiten auffinden. Laut Müller haben z. B. „die Blauen“ einen Hang zur Glorifizierung der Vergangenheit und sind zuverlässig, während „die Roten“ eher revolutionär veranlagt sind und nicht unbedingt zur Treue neigen. Die Übereinstimmung von Farbgruppen konnte Müller anhand tausender von Fällen erforschen und bestätigen.

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Wird der Energiefluss im Körper aktiviert, lösen sich nicht nur Muskelverspannungen und seelische Blockaden, sondern es macht vital und fit. Denn einer der wirksamsten Energiespender ist der Klang des eigenen Atems. Und das geht ganz einfach. Beim Einatmen sagt man tonlos “So” und beim Ausatmen “Ham”.

Bei der Einatmung strömt neue Energie hinein und beim Ausatmen lassen wir altes Verbrauchtes, Stress und seelische Belastungen los. Wiederholen Sie die Übung 10-mal hintereinander und 10 bis 20-mal am Tag. Und das Schöne ist, dass man die “SO-HAM-Atmung” fast überall, sogar am Schreibtisch oder beim Spaziergehen, ausüben kann.


Was wir täglich verspeisen und unserer Gesundheit guttut, das wertvolle Olivenöl, mit dem wir täglich unser Essen verfeinern, für viele Möglichkeiten, ob kosmetisch, medizinisch oder kulinarisch. Wie knorrige Zauberwurzeln stehen die Olivenbäume in der sonnigen Mittelmeerlandschaft, man spürt, dass diese uralten Bäume, gesunde und kraftvolle Früchte tragen. Die “Göttin Athene” schenkte der Menschheit den Olivenbaum als die “Beste Gabe”. Seit Alters her gilt er als Symbol des Lebens und als Sinnbild des Friedens, bei den Griechen hat er den Status des “Heiligenbaums”. Die heilende Wirkung des Olivenöls, als Salböl, ist uns auch aus der Bibel bekannt.


Text & Fotos: Gudy Steinmill-Hommel

Das Olivenöl hatte in den Mittelmeergebieten, für das Alltagsleben der Menschen, schon immer eine besondere Bedeutung, so entdeckten die Bewohner unserer Breitengrade erst seit einigen Jahren die heilvolle Wirkung des Öls. Italienurlauber und italienische Restaurants, in Deutschland, machten es hierzulande bekannt. So konnte sich der Verbrauch von Olivenöl in den letzten Jahren mehr als verdoppeln. Zum prachtvollen Gedeihen braucht die Frucht viel Sonne, Licht und ein wenig Wasser. Bis zu 1000 Jahre kann er alt werden und eine Höhe von 20 Metern erreichen.

Die Olivenbäume gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde, auch entsprechend ausgereift ist ihre Kultivierung. Fünfzig Arten von Olivenbäume sind bekannt. Nach fünf Jahren tragen sie erstmals Blüte und im Verlauf des Sommers bilden sich die ersten Früchte, zunächst hellgrün, dann dunkelviolett, erst zwanzig Jahre nach seiner Pflanzung steht der Olivenbaum voll in seiner Kraft.

Bei Anbau und Ernte steht die Handarbeit noch weitgehend im Vordergrund. In Hanglagen der Olivenfelder sieht man hunderte von Männern und Frauen, die manuell die Ölfrüchte noch ernten, in flachen Ebenen werden Rüttelmaschinen eingesetzt. Da die Olive eine sehr empfindliche Frucht ist, ist die Handlese schon allein deshalb besser, weil die Früchte bei der Ernte nicht so beschädigt werden, sonst würde sich die Qualität des Öls deutlich verschlechtern. Die Ernte beginnt im Oktober und dauert bis Januar, je sorgfältiger die Durchführung, um so besser ist die Qualität des Olivenöls. Die Haut der Früchte darf nicht beschädigt werden, und der natürliche Abbauprozeß der Oliven sollte noch nicht eingesetzt haben. Spätestes 3 Tage nach der Ernte muss man mit der Pressung beginnen. weiterlesen »