Naturmedi-AufKurs
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In diesem Gespräch räumt der Hirnforscher Gerald Hüther mit dem lang gehegten Irrtum auf, dass Demenz lediglich die Folge eines degenerierten Gehirns sei. Die in 2001 von David Snowden publizierte Langzeitstudie, die in die Geschichte der Hirnforschung als „Nonnenstudie“ eingegangen ist, aber kaum zur Kenntnis genommen wurde, hatte nämlich zum Ergebnis, dass die nach dem Tode vollzogene Untersuchung der Gehirne der Nonnen zum Teil genau die Anzeichen von Plaque und Nekrosen hatten, die Alois Alzheimer als typisch für Patienten mit Altersschwachsinn bezeichnete. Nur, die Nonnen waren zeitlebens in der Lage, intellektuell anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, zeigten also keinerlei Anzeichen von Demenz.

Offensichtlich haben die Nonnen unter Bedingungen gelebt, die die Neubildung von Neuronen, Dentriten und Netzwerken begünstigten, die die Arbeit der degenerierten Hirnareale übernahmen. Unter anderem durch bildgebende Verfahren (CT, MRT etc.) ist die Hirnforschung ja schon länger von ihrem Dogma abgerückt, dass sich alle Organe des Körpers immer wieder auf zellulärer Ebene regenerieren, nur das menschliche Gehirn sei davon ausgenommen….. weiterlesen »

Riesenerfolg für „End the Cage Age“: Europas bislang größte Bürgerbewegung für Nutztiere schloss mit über 1,5 Millionen gesammelten Unterschriften. Das sind rund 500.000 mehr, als für eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative benötigt werden.


Danke an alle, die uns dabei unterstützt und mitgemacht haben!

Der Erfolg der Bürgerinitiative ist das Ergebnis der Zusammenarbeit einer breiten Koalition: VIER PFOTEN war Teil eines Netzwerks aus über 170 europäischen Tier- und Umweltschutzorganisationen…..weiter hier…..

Revolutionäre Zellen: neue Erkenntnisse, wie sich die körpereigene Abwehr im Kampf gegen Krankheiten entfesseln lässt….

Das Immunsystem ist der Schlüssel zu unserer Gesundheit. Die Fähigkeit des Körpers, Krankheiten selbst zu bekämpfen, ist eines der großen Wunder der Natur, dem man erst in den letzten Jahrzehnten genauer auf die Spur gekommen ist. Professor Daniel M. Davis, einer der führenden Immunologen, lässt uns an den Meilensteinen der Immunforschung teilhaben. Er schildert, was die Wissenschaft über das vielschichtige und komplexe Geflecht unseres Immunsystems herausgefunden hat. Und er legt dar, wie diese Erkenntnisse dazu beitragen, wirksamere Impfstoffe, neue Medikamente und vor allem bahnbrechende Therapien gegen Krankheiten wie Krebs zu entwickeln. Nicht zuletzt zeigt sein Buch, was wir selbst dafür tun können, um die natürlichen Verteidigungsmechanismen unseres Körpers zu nutzen.
Das Buch ist im DVA Verlag erschienen 23,99 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Einst reiste sie aus fernen Ländern an, die Russen machen Wodka aus ihr, die Amerikaner Chips, die Holländer Pommesfrites, bei den Deutschen landet sie fast jeden Tag auf dem Tisch. Was ist dran, an der runzligen Knolle, die in der dunklen Erde wächst? Auch wenn die spanischen Kolonisten die sagenhaften Goldschätze der Inkas raubten, blieb das wahre Gold der Inkas lange in ihren Händen, die Kartoffel. Als dann die Seefahrer sie im 16. Jahrhundert nach Europa brachten, wurde sie zunächst als Zierpflanze bestaunt und galt nur in Fürstenhäusern und Adelskreisen als besondere Delikatesse.


Text + Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

In Deutschland war es der Preußenkönig Friedrich der Große, der, der tollen Knolle zum Durchbruch verhalf. Per Erlaß brachte er die Bauern dazu, die ungewohnte runzlige Knolle anzubauen und damit nahm die Kartoffel-Geschichte ihren Lauf. Selten hat ein Nahrungsmittel unsere Essgewohnheiten so stark beeinflußt, wie die Kartoffel. Wer sich heute gesund ernähren möchte, sollte auf keinen Fall darauf verzichten. Sogar Johann Wolfgang von Goethe dichtete: “Morgens rund, mittags gestampfte, abends in Scheiben, dabei soll`s bleiben, das ist gesund”. Was die bunte Erdfrucht so alles unter ihrer Schale hervorzaubert, ist erstaunlich. Und dabei haben 100 g Kartoffeln ca. nur 70 Kalorien, damit ist sie der Schlankmacher schlechthin. weiterlesen »

Seit Jahrzehnten empfiehlt Margot Fischer, Wildpflanzen nicht als Unkraut zu sehen, sondern als Köstlichkeit und Heilmittel auf die Speisekarte zu setzen. Frisch gesammelte ­Wildpflanzen haben vielfältige Aromen und sind wahre ­Wunder an gesunden Inhaltsstoffen.

Margot Fischer bietet mit diesem Buch einen ­anschaulichen Einstieg in geschmacklich interessante Pflanzen, die in ­unse­rer unmittelbaren Umgebung wachsen und eine Auswahl an einfachen – und doch raffinierten – Rezepten zu ihrer Verarbeitung. weiterlesen »


Illustration/Fotos: Gudy Steinmill-Hommel

Wer auf der Suche nach veganer Naturkosmetik ist, sollte mal bei Wolkenseifen vorbei schauen. Die Internetseite ist etwas oldschool, das ist wohl absichtigt. Nicht alle Produkte von Wolkenseifen sind vegan, man hat die Option, nach veganen Produkten zu filtern. Das Sortiment besteht aus Seifen, Badekosmetik, Mineralkosmetik, Eau de Parfum, Gesichtspflege, Körperpflege, Sonnenschutz, Zahnpflege, duftfreier Pflege für Allergiker und einigen anderen Produktkategorien.

Die Wolkenseifen Deocreme gehört zu den beliebtesten Deos ohne Aluminium. Diese natürlichen, veganen Deocremes enthalten weder Aluminium noch Konservierungsstoffe oder unangenehme Inhaltsstoffe. Wolkenseifen hat verschiedene Deocremes für Frauen und Männer im Angebot. Die Auswahl geht von der Deocreme Sensitive Body, die frei von Duftstoffen ist, über die Deocreme „Luxus“ bis hin zur Deocreme „Masculine“. Insgesamt hat Wolkenseifen etwa 15 verschiedene Deocremes im Sortiment. Hier wird also nicht gesprüht oder gerollt, sondern eingecremt – vegan, ohne Konservierungsstoffe und ohne Aluminium.

Die Deocremes gibt es in verschiedenen Varianten, also Düften, aber auch Verpackungsgrößen. Man kann sich auch – wenn verfügbar, da sehr stark nachgefragt – ein Probenset ordern, um herauszufinden, welchen Duft man favorisiert.

Naturprodukte für die Hautpflege selber machen und dabei so wenig Müll wie nur irgend möglich produzieren ist leichter, als man meint. Die Zutatenliste der vielen Rezepte liest sich wie ein Einkaufszettel für die Küche. Alles, was einfach zu beschaffen ist, weil man es ohnehin im Küchenschrank hat, oder was im Garten und auf der Wiese schnell gepflückt oder geerntet werden kann, gehört auf die Pflegeliste.

Es muss nicht unbedingt eingekauft werden, nur abgezweigt. Denn die letzten beiden Löffel Joghurt gehören nicht mehr in den Salat, sondern in ein Pflegeprodukt für die Haut. Von der Creme über Lotionen bis zum Badezusatz ¬- alles ist schnell gerührt und vor allem auffallend wirksam…. weiterlesen »


Noch heute ist der Glaube an die Heilkraft von Quellwasser weit verbreitet. Bei den alten Griechen und Römern gehörten die öffentlichen Bäder zum Alltag. Die Bäder hatten nicht nur therapeutische Bedeutung, sondern waren Orte der Begegnung und der Kommunikation. Mit dem Untergang des römischen Reiches verschwanden leider auch die alten Bäder. Doch die Hydrotherapie lebte weiter, denn im 18. Jahrhundert wurden die Bäder wieder aus der Taufe geholt. Badeorte wie Spa in Belgien oder Bath in England wurden wieder gesellschaftliche Anziehungspunkte für viele Menschen.


Foto + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Die gegenwertige Bedeutung der Hydrotherapie geht allerdings auf eine Behandlungsmethode des 19. Jahrhundert zurück, die von Vincent Prießnitz eingeführt wurde. In seinem Heilbad in Böhmen verordnete er den Kurgästen, neben dem Trinken von Quellwasser, kalte Bäder und feuchte Winkel. Und nicht zu vergessen, ein anderer begeisterter Befürworter der Bäder war Pfarrer Kneipp. In Deutschland und Österreich gründete er einige Kurzentren, die zum Teil heute noch bestehen. Er glaubte, die Behandlung mit Heilwasser hilft bei fast allen heilbaren Krankheiten.

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Entspannt im Gras liegen, Wolken zählen, ein gutes Buch lesen, danach ein leckeres Picknick auf der Wiese bei Sonnenschein – für viele Betroffene, von uns, ein schönes Wochenend- oder Freizeiterlebnis, leider nicht so für Heuschnupfengeplagte: Es kitzelt und juckt in der Nase, die Niesanfälle wollen nicht aufhören, die Augen tränen und schwellen an, von einem Picknick auf der Wiese ganz zu schweigen, davon kann man nur noch abraten…


Fotos & Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Man kann es fast nicht glauben, dass jeder fünfte Mensch von uns an Heuschnupfen erkrankt. Besonders in den warmen Monaten wird es noch extremer, für die, die unter Heuschnupfen leiden. Als Folge des Klimawandels treten die typischen Symptome bei den Betroffenen immer früher und unregelmäßiger im Jahr auf, zum Teil sogar im Winter, wenn wir noch ans Skifahren denken. Wer jetzt zu Heuschnupfenmittel von der DHU-Deutschen-Homöopathischen-Union greift und unsere Tipps verfolgt, hat die Chance den Sommer auch als Allergiker zu genießen……….

Von der Deutschen-Homöopathischen-Union gibt es ein sehr gut verträgliches homöopathisches Arzneimittel mit breitem Wirkspektrum auf die gereizten Schleimhäute der Atemwege und auf die Augen. Allergische Reaktionen der oberen Atemwege, ausgelöst durch verschiedene Allergene wie Gräser- und Blütenpollen, werden natürlich reguliert und damit die lästigen Symptome gelindert. Im Gegensatz zu konventionellen Behandlungsmethoden, die auf die Einnahme von Antihistaminika oder Kortisonpräparaten (Glukokortikoide) setzen, ist die Homöopathie eine gezielte Reiz- und Regulationstherapie zur Mobilisierung der Selbstheilungskräfte. Das Schöne an der Homöopathie, sie bietet auch einfache Lösungen an, das kränkelnde Gesundheitssystem zu heilen. Je mündiger der kranke Mensch, desto geringer sein Anspruch an das System. Außerdem ist die Homöopathie kostensparender, unschädlich und damit menschenwürdiger.

Als der junge Stephen Hinshaw, heute Professor für Psychologie und Psychiatrie, von der schweren psychischen Erkrankung seines Vaters erfuhr, hob sich ein Schleier aus Schweigen und Scham, der jahrelang über der Familie gelegen hatte. Hinshaw nennt diese Offenbarung seine »psychische Geburt«. Nach all den Jahren, in denen er die Erkrankung seines Vaters miterlebt hatte, ohne zu wissen, dass die Störung existierte, begann er nun damit, die Mosaiksteinchen der Lebensgeschichte seines Vaters zusammenzusetzen.

Hinshaw schildert in seiner Autobiografie, was die Geheimhaltung und das Stigma der psychischen Erkrankung für die Betroffenen, aber auch die Angehörigen bedeutet. Behutsam gibt er allen Familienmitgliedern eine Stimme. Sein fachlicher Hintergrund ordnet die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang ein. Und so ist das Buch vor allen Dingen auch ein Plädoyer gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.
Das Buch ist im Psychiatrie Verlag erschienen 20,00 Euro – auch über Amazon zu bestellen.