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Kengo Kuma entwirft seinen ersten veganen Sneaker für Asics….

Für sein erstes Schuhdesign hat der Architekt Kengo Kuma in Zusammenarbeit mit der japanischen Sportmarke Asics gesucht, der sich auf das Handwerk des Bambusstrickens stützt. Das Schuhoberteil besteht aus einer Überziehsocke, die mit einem sich kreuzenden Muster aus sauberen, weißen Streifen überzogen ist. Der Schuh ahmt die Art und Weise nach, in der ein geschmeidiges Material wie Bambus in die traditionelle Technik des Bambuswirkens – oder Yatara Ami – eingebunden wird, um eine solide Struktur zu schaffen.

Die aus recyceltem Polyester gefertigten Bänder sind strategisch platziert, um den Fuß zu stabilisieren, und bilden gleichzeitig das Asics-Logo an den Seiten des Schuhs. “Originally, Japanese culture was based on ‘connecting lines’,” sagt Kuma. “A single line is weak, but bundle of lines in aggregate is strong. An approach to yatara ami combining delicacy and functionality works well with modern designs.”

Der Schuh heißt Metaride AMU und basiert auf der klassischen Metaride-Form von Asics, die sich in Richtung der Zehen krümmt, um ein übermäßiges Biegen der Knöchel zu verhindern und den Energieverbrauch zu senken. Eine braune Mittelsohle löst den ansonsten einfarbigen Schuh auf – seine Farbe leitet sich von den natürlichen Fasern ab, aus denen das Material besteht. Diese sind in der Regel gefärbt, wurden aber auf Wunsch von Kuma ungefärbt gelassen.

“I was captivated by the fact that cellulose nanofibres are used in the midsole foam,” he explained.
“This is a fibre material derived from wood. It was a great approach — this material combines the contradictory functions of superior cushioning and durability.” Auf diese Weise wird die Fähigkeit von Bambus nachgeahmt, gleichzeitig hart und weich zu sein.

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