Naturmedi-AufKurs
Willkommen auf » “Die Energiekur – die Kraft aus dem grünen Saft – Weizengras “.

“Die Energiekur – die Kraft aus dem grünen Saft – Weizengras “.

Ein ganz besonderer grüner Energiespender wird zur Zeit hoch gehandelt, das Weizengras, oder besser, die ersten grünen Triebe des Weizens. Fein geschnitten als Salatbeigabe und vor allem frisch gepresst als Saft, findet es immer mehr begeisterte Anhänger. Außerdem kann man das grüne Wunder im Garten oder im Tontopf selber züchten.

Weizengrassaft wurde als ergiebige Quelle für Kraft und Gesundheit schon lange wiederentdeckt. Als Kur genossen, senkt es den Blutdruck, wirkt der Übersäuerung entgegen und kräftigt das Immunsystem. In den USA wird der Saft sogar als, “the green magic”, als grüne Kraftquelle, als Elixier und Überlebensmedizin, für ein neues Zeitalter gepriesen. Er ist in vielen Naturkostläden und vegetarischen Restaurants frisch gepresst erhältlich…..

Als Pioniere gelten dort Dr. Ann Wignore und Viktoras Kulvinskas vom Hippocrates Health Institute, in Boston. Seit mehr als 30 Jahren haben sie das Wissen, um die Heilkraft lebendiger Nahrung, wie Keime, Sprossen, Weizengras, frische rohe Gemüse und Früchte, in Vorträgen, Seminaren und Büchern weitergegeben….

Nach Untersuchungen von einigen Fastenärzten, ist das Fasten mit Weizengras besonders empfehlenswert, weil der Körper dabei mit allen nortwendigen Nährstoffen versorgt wird. Der Hauptbestandteil des Weizengrassaftes ist Chlorophyll, das auch als grünes Pflanzenblut bezeichnet wird und durch den Prozeß der Photosynthese in den Pflanzenzellen entsteht. Dabei baut die Pflanze mit Hilfe des Sonnenlichtes, aus Kohlendioxid und Wasser energiereiche Nahrung auf.

Der bekannte Schweizer Ernährungsspezialist, Dr. MaximilIan Bircher-Benner, nannte daher das Chlorophyll, konzentrierten Sonnenschein. Vom menschlichen Blut unterscheidet sich das Chlorophyll nur durch seinen Magnesium-Atomkern, an dessen Stelle, der rote Blutfarbstoff Hämoglobin, der den Sauerstoff bindet und in den ganzen Körper trägt, ein Eisenatom hat. In dieser Tatsache liegt auch die besondere Bedeutung des Chlorophyll für den menschlichen Stoffwechsel begründet. Schon 1930 hatte der Nobelpreisträger Hans Fischer nachgewiesen, dass Chlorophyll die Basis für die Blutbildung darstellt.

Neben seiner Eigenschaft als Blutreinigungsmittel wirkt Weizengras entgiftend, blutdrucksenkend, entzündungshemmend und alkalisierend, d.h. es reduziert die Übersäuerung des Blutes. Zudem unterstützt es die Verdauung, hilft bei Verschleimung und fördert die Ausscheidung giftiger Schwermetalle. Doch das ist noch nicht alles, der grüne Saft ist auch ein hervorragendes Stärkungsmittel für das Immunsystem. Das hat Prof. Dr. Kubota in Japan entdeckt. Er isolierte im Weizengrassaft das Enzym “P4 D1″ und setzte es erfolgreich bei Menschen ein, deren DNS (Erbsubstanz) durch Röntgenstrahlen geschädigt wurde. Ein weiteres Enzym, SOD, soll den Alterungsproß verlangsamen und das Immunsystem stabilisieren. Es wird von Prof. Kubota vor allem in der Krebstherapie und gegen Entzündungen eingesetzt.

Gerade in der heutigen Zeit, wo unterschiedlichste Umweltgifte das Immunsystem stark belasten, kann der Weizengrassaft eine wichtige Nahrungsergänzung und Hilfe für die Abwehrkräfte sein. Sogar äußerlich kann der grüne Energiespender genutzt werden, z.B. bei Verletzungen, Ausschlägen, Verbrennungen, Schnittwunden oder Insektenstichen.
Als Gesichtsmaske strafft er müde Haut, kräftigt beim Einmassieren die Kopfhaut und beseitigt Schuppen. Selbst bei Zahnfleischbluten soll er lindernd wirken. Fünf Minuten Gurgeln mit Weizengrassaft, kann auch Halsentzündungen verschwinden lassen.

Weizengras kann sehr einfach in Pflanzenschalen gezogen werden, verwendet wird Keimweizen, der zwölf Stunden lang eingeweicht wurde. Danach kommen die Samen auf angefeuchtete Erde oder Baumwollwatte und deckt sie locker mit einer Folie ab. Drei Tage lang müssen sie bei etwa 20 Grand Celsius im Dunkeln stehen. Am vierten Tag kann die Bedeckung abgenommen werden. Die Samen werden, wenn nötig, gewässert und ans Fenster ins Licht gestellt. Nach 10 bis 14 Tagen kann bei einer Grashöhe von etwa 15 Zentimetern geerntet werden. Dazu werden die Halme abgeschnitten und am besten in einem speziellen Weizengrasentsafter ausgepresst. Er trennt den Saft von den unverdaulichen Pflanzenfasern.

Der frisch gepresste Saft ist leicht verderblich und muss sofort getrunken werden. Zunächst fängt man mit 1 bis 2 Teelöffeln an, die mit Wasser oder anderen Säften vermischt werden. Nur nicht aus Begeisterung zuviel auf einmal trinken, sonst kann man sich danach sehr schlecht fühlen. Ursache dafür sind die Giftstoffe im Körper, die durch die reinigende Wirkung des Weizengrassaftes gelöst und über den Blutkreislauf zur Ausscheidung gebracht werden. Ein Gefühl der Unbehaglichkeit kann andererseits ein Indiz dafür sein, dass eine innere Reinigung dringend nötig ist.

Mittlerweile werden die grünen Säfte auch als gefriergetrocknetes Pulver angeboten. Die Farbe bleibt zwar erhalten, doch ein Großteil der Vitalstoffe werden durch den Trocknungsprozess leider zerstört. So ist diese schnelle Form der Anwendung immer nur dann sinnvoll, wenn das frisch gewachsene, lebendige grüne Gras nicht verfügbar ist.

Foto + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Einen Kommentar schreiben