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ARTE-TV – Extremwetter in Europa – Wie gut sind wir vorbereitet? Nächste Ausstrahlung am Samstag, 30. März um 10:55…

Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird – und wie gut sind wir vorbereitet?

Sommer 2003. Westeuropa erlebt eine der verheerendsten Naturkatastrophen seiner Geschichte – etwa 70.000 Menschen sterben, davon 7.000 in Deutschland und 15.000 in Frankreich. Ursache waren weder Erdbeben noch Vulkanausbruch – sondern eine mörderische Hitzewelle, die die Innenstädte zu Glutöfen machte. Seither folgten noch mehrere solcher „Jahrhundertsommer“, die einen Vorgeschmack auf die Zukunft geben: Vor allem im Süden Europas werden extreme Hitzesommer durch den Klimawandel wahrscheinlicher. Gleichzeitig deuten die vielen „Jahrhundertfluten“, die es in den vergangenen Jahren gab, einen weiteren Trend an, der eher Mitteleuropa betreffen wird: Besondere Wetterlagen werden dazu führen, dass Flüsse häufiger über die Ufer treten. „Extremwetter in Europa“ zeigt, was die Wissenschaft über die durch den Klimawandel verursachten Wettertrends weiß – und wie sich Politik, Behörden, Städte und Rettungs- und Hilfsorganisationen auf die zu erwartenden Ereignisse einstellen. In Toulouse wurde nach der Hitzekatastrophe von 2003 ein Aktionsplan („Plan Canicule“) umgesetzt, der künftig viele Leben retten soll. Brandenburger Bauern verbessern ihre trockenen Böden durch spezielle Untersaaten und bauen trockenresistentere Pflanzen an. An Oder, Elbe und an der Nordsee wird an einem verbesserten Hochwasserschutz gearbeitet, und in Toulouse und Karlsruhe arbeiten Forscher an besseren Vorhersagemethoden, die die Auswirkungen von Stürmen und Gewittern mildern sollen.….weiter hier

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