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Bewegung unterstützt die Gesundheit……


Ob Joggen, Fitness, Schwimmen oder andere Sportarten, laut einer Infratest-Umfrage treibt ein Drittel der Bevölkerung mehrmals in der Woche Sport, Frauen mehr als Männer. Den Freizeitsportlern geht es in erster Linie um Stressabbau und Gesundheitsvorsorge, hinzu kommt ein optimales Körperbewusstsein und noch ein wichtiger Aspekt die Entspannung……….

Foto + Text: Gudrun Steinmill-Hommel


Wenn der Körper aus dem Winterschlaf erwacht und sich nach frischer Luft, Bewegung und sportlicher Betätigung sehnt, stellen sich gleichzeitig mit dem Sport auch körperliche Beschwerden ein, wie der Muskelkater. Diese Muskelermüdung mit schmerzhaften Reaktionen der beanspruchten Muskeln, die oft mit Sehnen- und Gelenkschmerzen auftritt, kann wunderbar mit homöopathischen Arznei behandelt werden. Und das sogar vorbeugend.

Foto: Gudrun Steinmill-Hommel


Vor einer extremen sportlichen Betätigung hilft es die richtige homöopathische Arznei einzunehmen, die durch eine Verbesserung des muskulären Stoffwechsels die Anfalligkeit für Muskelkater und die Reizung von Gelenken lindert. Natürlich auch nach dem Sport können homöopatische Mittel eingesetzt werden und körperliche Beschwerden bessern oder ganz aufheben. Das u.a. ist auch der Grund, warum homöopathischen Mittel, von Sportmedizinern, professionell für Berufssportler eingesetzt werden. Spiegel ONLINE berichtete, über 90 Prozent der Mannschaftsärzte, im Profifußball, verschreiben ihren Spielern homöopathische Arzneien.

Für die Selbstbehandlung folgen einige homöopathischen Mittel:

Arnica – Bergwohlverleih – ist das wichtigste Mittel bei Verletztungen aller Art, bei Unfällen, Verletzungen, innere und äußere Wunden. Es leistet Hilfe bei Prellungen, Blutergüssen, Muskelschmerzen und Zerschlagenheitsgefühlen. Wenn Bewegung und Kälte verschlimmern und Liegen entspannt.

Rhus toxicodendron – Giftsumach – ist ein Bänder- und Gelenkkapselmittel, auch wenn eine Bänderschwäche besteht. Es hilft bei muskulärer Überbelastung in Verbindung mit Unterkühlung und Verrenkungen. Leichte Bewegungen helfen, durch Ruhe werden die Schmerzen schlimmer. Der Betroffene hat es nachts schwer, die richtige Position im Bett zu finden.

Bryonia – Zaunrübe – ist hilfreich bei Entzündungen an Sehnen, Muskeln und Bändern. Und wenn Schwellungen stechend schmerzen. Es wirkt überwiegend auf die inneren Häute, wie die Gelenkinnenhäute. Schmerzen bei geringster Bewegung, warme Auflagen und Berührungen verschlimmern. Besserung durch Ruhe und kühle Luft.

Ruta graveolens – Gartenraute – kommt bei Verstauchungen und Verrenkungen zum Einsatz. Besonders wenn die Handgelenke und Fußknochen betroffen sind. Aber auch bei Kreuzschmerzen und gereizten Knochenhäuten. Der Betroffene reagiert zornig und missmutig, die Sehnen wurden stark überlastet, er fühlt sich zerschlagen. Wärme und Liegen auf dem Rücken bessern den Verlauf. Nässe, Kälte und Sitzen verschlimmern.

Nach der Einnahme: In akuten Fällen sollte nach 10 – 15 Minuten eine Verbesserung eintreten. Wenn sich nach einer Anfangsverbesserung kein weiterer Fortschritt einstellt, kann das Mittel nach 10 – 15 Minuten wiederholt werden. Beim dritten Mal dann frühestens nach 30 Minuten. Bis zu mehrmals am Tag, je nach Bedarf wiederholen. Nach jeder Gabe sollte die Wirkung abgewartet werden. 10 bis 15 Minuten nach oder vor der Arzneigabe nichts essen. Die Globoli unter der Zunge zergehen lassen, damit der Heilerfolg schneller eintritt.

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